COVID-19
Bleiben Sie gesund!

Corona und die WEG - Hinweise vom 18.03.2020

Wir mussten den direkten Kontakt einschränken, um Sie, und auch uns, zu schützen.


Bitte beachten Sie: Eigentümerversammlungen sind weiterhin vorgeschrieben. Durch den Bundesgesetzgeber ist nunmehr allerdings klar gestellt, dass diese auf unbestimmte Zeit verschoben werden können. Sollte die Gültigkeitsdauer eines Wirtschaftsplanes auslaufen, gilt dieser dennoch weiter. Auch auslaufende Verwalterbestellungen laufen weiter, bis die Wiederbestellung des Verwalters erfolgt. 


Der Landesgesetzgeber hat mit Rechtsverordnung vom 17.03.2020 „sonstige Versammlungen“ verboten. Dieses Verbot gilt (zunächst) bis 15. Juni 2020. 


Hier liegt ein eine Verschiebung des Problemes vor, was bekanntlich das Problem noch nie gelöst hat und und nie lösen wird. Wir werden versuchen das Problem pragmatisch zu lösen:


Da eine persönliche Teilnahme an einer Eigentümerversammlung derzeit nicht möglich ist, bitten wir Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Näheres erfahren Sie aus der Einladung zur Eigentümerversammlung (oder Ergänzungsschreiben soweit die Einladung schon vorliegt).


In der jetztigen Situation halten wir die Genehmigung der Abrechnung und die Anpassung des Wirtschaftsplanes -trotz der neuen gesetztlichen Regelung, die der Bundestag in seiner Sitzung vom 25.03.2020 im Rahmen des „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie“ beschlossen hat für sinnvoll.


Wir alle arbeiten trotz COVID-19 für Sie und stehen Ihnen selbstverständlich gerne telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. 


Sollten Sie in Ihre Wohnanlage einen bestätigten Corona-Fall haben, melden Sie diesen bitte an


coronafall@ivs-suelzle.de


Wir werden dann alles Weitere veranlassen.

 

Für Eigennutzer

Sollten Sie von der sogenannten Corona-Krise wirtschaftlich betroffen sein und finanzielle Probleme haben, beantragen Sie bitte den sogenannten Lastenzuschuss.
Es handelt sich hier um eine Sozialleistung nach den Wohngeldgesetz.
Die Leistung wird erst ab Antragstellung (also nicht rückwirkend) bewilligt.
Bei Bedarf also sofort handeln!
Zuständig ist das für Ihren Wohnort zuständige Sozialamt.
Ob jemand im Falle eines Falles zum Kreis der Berechtigten gehört und wie viel Geld er bekommt, das hängt von drei Faktoren ab: 
(1) der Anzahl der Haushaltsmitglieder, 
(2) dem Gesamteinkommen und 
(3) der Belastung durch den Kapitaldienst und Kostenaufwand für die Bewirtschaftung. Die Größe des Wohnraums spielt keine Rolle. Im Gegenteil: Die Größe des Wohnraums kann sogar über die Bewirtschaftungspauschale die Förderung erhöhen. Zusätzlich gelten Betriebskosten und Kosten, die der Instandhaltung dienen als Belastung, aber hier nur in angemessener Höhe. 
Zur Belastung können auch zu entrichtenden Verwaltungskosten, sowie die Grundsteuer gezählt werden.
Die Hausverwaltung ist nicht berechtigt Ihnen das Hausgeld zu stunden oder gar zu erlassen!

 

Für vermietende Eigentümer / Mieter

Die Vermieter sind, trotz des beschlossenen Kündigungsschutzes, nicht in die Funktion des Sozialstaates eingerückt.
Wer als Mieter seine Miete nicht mehr aufbringen kann, sollte mit seinem Vermieter in jedem Fall Kontakt aufnehmen und das Vorgehen abstimmen. Der Kündigungsschutz nützt Ihnen als Mieter nur bezüglich der Kündigung.
Sie schulden weiterhin die Miete und müssen sie nachzahlen. Also kümmern Sie sich auch als Mieter bitte zeitnah um staatliche Unterstützung.
Wenn Eigentümer in der komfortablen Lage sind, dass ihnen ein mehrmonatiger Mietausfall keine Probleme bereitet, regen wir an, dass Sie Ihren Mietern, die jetzt (unverschuldet) in Schwierigkeiten gekommen sind, die Miete stunden.
Falls Sie als Eigentümer nicht in der vorgenannten komfortablen Lage sind, verweisen Sie bitte Ihren Mieter auf das Sozialamt, vor allem auf das Wohngeld (hier gilt das oben ausgeführte sinngemäß). Bitten Sie Ihre Mieter, dass das Sozialamt angewiesen wird direkt an den Vermieter zu bezahlen.

 

0771/162301

0771/162302

Lessingstraße 20
78166 Donaueschingen

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